Neuseeland - Das letzte Paradies der Erde
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09.02.07 Bambi ist tot…

So da komme ich nach nun nahezu 3 Wochen ohne Informationsfluss auch mal wieder mit einer neuen Nachricht in Richtung Heimat.

Also lassen wir die letzten Wochen mal Revue passieren…

 

Nachdem Dominique noch einen wunderschönen letzten Tag im Abel Tasman Nationalpark hatten trennten sich unsere Wege. Nach einer wunderschönen Zeit ging es für mich in den Urlaub vom Urlaub. Mein zweites Volunteer Projekt, gelegen am Nydia Bay in den Pelorus Sounds, ging es für mich, trotz harter Arbeit in der ersten Hälfte des Tages, ans Relaxen und das Genießen der Ruhe in mitten der Natur.

Mit vielen umweltbedachten Menschen um mich herum ging es für mich in vielen Gesprächen darum vor allem Ruhe zu bewahren und das Nützliche mitzunehmen. Zwar war deren Meinung oftmals sehr fundiert und mit korrekten Inhalten gespickt, jedoch in weiten Teilen auch sehr radikal und dramatisierend. So konnte man beispielsweise das Wort „Wirtschaft“ oder „Amerika“ nicht einmal aussprechen, bevor einem die Wörter „Korruption“ und „George Bush“ um die Ohren flogen.

Trotzdem habe ich tolle Erfahrung und Ideen aus diesen drei Wochen mitnehmen können und mich von der wunderschönen Landschaft berieseln lassen.

 

Am gestrigen Abend ging es los zur Jagd! Geschossen wurde ein Reh und auch gleich zerlegt! Während das Fleisch hingegen noch ein paar Tage hängen sollte gab es zum Abendessen Herz. Very delicious.

 

Für die letzten Tage war nun noch ein echtes Highlight geplant! „Die Fahrt ins Paradies“! Auf D’Urville Island besitzt Steve, einer der Eigentümer des Backpackers, einen relativ großen Teil an Land! Bereits nach der ersten Fotoshow lief es mir heiß und kalt den Rücken herunter und ich war sehr gespannt seine Ideen zur Verwirklichung des Projekts auf der Insel mir auch selbst realistisch vorstellen zu können. Leider kam es nun aufgrund von unglücklichen Umständen, Krankheit und mangelndem Organisationstalent, an dem die Kiwis definitiv leiden, nicht zu diesem Trip. Nun bin ich ein bisschen traurig, da für mich ein kleiner Traum wie eine Seifenblase verplatzt ist. Don’t worry, be happy! Schließlich habe ich auf der Südinsel in mehr als einem Monat jede Menge erlebt und viele tolle neue Leute mit den verschiedensten Eindrücken kennen und schätzen gelernt.

 

Jetzt geht es für mich darum in den nächsten Tagen meinem Nordinseltrip auszuarbeiten und noch ein bisschen die Zeit in Wellington und mit meiner Gastfamilie zu genießen. Es geht doch alles viel zu schnell vorbei! Nun sind es schon nur noch vier Wochen und irgendwie will man den Abschied noch gar nicht so richtig wahrhaben.

 

Soviel erst mal von mir! Mehr dazu in den nächsten Tagen und Wochen. Ich hoffe es geht euch allen gut. Liebste Grüße Tilman

 

 

 

 

 

 

12.2.07 02:03
 



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